"Bern ist über Nacht eine Kunststadt geworden."
(Berner Tagwacht, 23.10.1918)
Die Gründung der Kunsthalle geht auf eine Initiative der Berner Künstlerschaft (GSMBA und GSBK, Sektionen Bern) zurück.
Seit der Eröffnung am 5. Oktober 1918 hat die Kunsthalle Bern der Öffentlichkeit ein breites Spektrum bernischen, nationalen und internationalen Kunstschaffens vorgestellt. Weltruhm erlangte sie mit Einzelausstellungen von Künstlern wie Klee, Giacometti, Moore, Johns, LeWitt, Nauman, Buren etc. und mit thematischen Ausstellungen wie Szeemanns When Attitudes Become Form.
Direktoren von 1918 - bis heute
| 1918 - 1930 | Dr. Robert Kieser |
|---|---|
| 1931 - 1946 | Professor Dr. Max Huggler |
| 1946 - 1955 | Arnold Rüdlinger |
| 1955 - 1961 | Dr. Franz Meyer |
| 1961 - 1969 | Dr. Harald Szeemann |
| 1970 - 1974 | Dr. Carlo Huber |
| 1974 - 1982 | Johannes Gachnang |
| 1982 - 1985 | Jean-Hubert Martin |
| 1985 - 1997 | Dr. Ulrich Loock |
| 1997 - 2005 | Dr. Bernhard Fibicher |
| seit 2005 | Philippe Pirotte |
Die Kunsthalle Bern versteht sich als Ort der künstlerischen Auseinandersetzung und kritischen Befragung der Phänomene unserer Zeit. Jährlich werden sechs bis sieben Gruppen- und Einzelausstellungen sowie öffentliche Führungen, Vorträge und Gespräche organisiert. Seit Mai 1998 gibt es zudem einen Projektraum, der von einem unabhängigen Kurator betreut wird (Roman Kurzmeyer bis Anfang 2000; Evelyne Jouanno bis Ende 2001) und einen regelmässig von KünstlerInnen neu konzipierten Informationsraum (Andrea Fraser 1989/99, Lang & Baumann 1999/2000, Meschac Gaba im Jahr 2001).
Träger der Kunsthalle ist der Verein Kunsthalle Bern mit gegenwärtig etwa 1600 Mitgliedern. Die Finanzierung erfolgt zu ca. zwei Dritteln durch Stadt und Kanton Bern sowie durch unsere Hauptsponsoren. Die restlichen Mittel werden uns durch die Beiträge von Mitgliedern und Gönnern, durch Provisionen bei Verkäufen aus Ausstellungen und Verkaufserlöse von Grafiken zur Verfügung gestellt.
Die Kunsthalle Bern publiziert zu allen Ausstellungen Kataloge und Plakate und verkauft Editionen ausstellender KünstlerInnen.
Literatur zur Geschichte der Kunsthalle:
- Jean Christophe Ammann und Harald Szeemann, Von Hodler zur Antiform. Geschichte der Kunsthalle Bern, Bern: Benteli Verlag, 1970.
- Hans Rudolf Reust, Aus dem Musée éclaté an den Ort des Werks, Kunsthalle Bern 1969-1993, Kunsthalle Bern 1993, ISBN 3-85780-088-7.
Weitere Informationen
Die Kunsthalle Bern kann für private Anlässe gemietet werden. Interessenten wenden sich bitte an das Sekretariat unter Tel. 031 350 00 40.